Damen

Abstiegskampf - Das angestrebte obere Drittel scheint aktuell in weite Ferne gerückt

23. Oktober 2021, 09:04 Uhr

Die Damen sind am Sonntag ebenfalls wieder im Einsatz. Wir verschaffen euch hier einen Überblick der Teams, die den Kreis ab der Bezirksliga vertreten.

Frauen-Westfalenliga: SV Bökendorf – SVKT 07 (Sonntag, 13:00 Uhr)

SV Bökendorf steht gegen SVKT 07 eine schwere Aufgabe bevor. SV Bökendorf erntete am letzten Spieltag nichts und ging mit 1:2 als Verlierer im Duell mit BSV Ostbevern hervor. Letzte Woche gewann SVKT 07 gegen VfL Bochum 1848 II mit 6:0. Somit nimmt SVKT 07 mit 18 Punkten den zweiten Tabellenplatz ein.

Bisher verbuchte SV Bökendorf zweimal einen dreifachen Punktgewinn. Demgegenüber stehen zwei Unentschieden und vier Niederlagen. Mit dem Gewinnen tat sich das Team von Trainer Vera Müller zuletzt schwer. In drei Spielen wurde nicht ein Sieg davongetragen.

An der Abwehr von SVKT 07 ist so gut wie kein Vorbeikommen. Erst acht Gegentreffer musste die Elf von Coach Ronny Vogt bislang hinnehmen. Sechs Siege und zwei Niederlagen schmücken die aktuelle Bilanz von SVKT 07. Zwölf Zähler aus den letzten fünf Begegnungen stellen eine vernünftige Ausbeute für SVKT 07 dar.

Insbesondere den Angriff von SVKT 07 gilt es für SV Bökendorf in Schach zu halten. Durchschnittlich lässt SVKT 07 den Ball mehr als zweimal pro Partie im Netz zappeln. Ob das Spiel so eindeutig endet, wie die Tabelle vermuten lässt? SV Bökendorf schafft es mit acht Zählern derzeit nur auf Platz elf, während SVKT 07 zehn Punkte mehr vorweist und damit den zweiten Rang einnimmt.

SVKT 07 geht als klarer Favorit ins Spiel, liegt man im Klassement doch deutlich vor SV Bökendorf.


"Am Sonntag erwarten wir Kutenhausen- Todtenhausen in Bökendorf. Nachdem wir es leider verpasst haben, in Ostbevern zu punkten, sind wir wieder um so mehr gefordert. Mit dem Tabellenzweiten kommt allerdings alles andere als ein leichter Gegner nach Bökendorf. Kutenhausen- Todtenhausen hat in der Liga bereits 23 Tore geschossen. Am Sonntag wird wieder alles von uns abverlangt. Wir müssen konzentriert in das Spiel gehen und von Anfang an wach sein. Wichtig ist, dass wir gut in die Zweikämpfe kommen und deren Spiel zerstören. Außerdem wollen wir selbst Nadelstiche setzen und Kutenhausen-Todtenhausen in Verlegenheit bringen. Sara Garjewski und Ina Wilm werden uns nicht zur Verfügung stehen", so SVB Trainerin Vera Müller.

Frauen-Landesliga: Phönix 95 Höxter - TuS Belecke (Sonntag, 13.00 Uhr)

Der TuS Belecke will mit dem Rückenwind von zwei Siegen in Folge bei Phönix 95 Höxter punkten. Am letzten Sonntag verlief der Auftritt von Höxter ernüchternd. Gegen den SV Thülen kassierte man eine 0:8-Niederlage. Belecke strich am Sonntag drei Zähler gegen den SV Ottbergen-Bruchhausen ein (2:0).

Daheim hat Phönix die Form noch nicht gefunden: Die vier Punkte aus vier Partien sind eine verbesserungswürdige Bilanz.

Auswärts verbuchte der TuS bislang erst vier Punkte. Zuletzt machte der TuS Belecke etwas Boden gut. Zwei Siege und ein Unentschieden schafften die Weiß-Blauen in den letzten fünf Spielen. Um das letzte Drittel der Tabelle zu verlassen, müssen die Gäste diesen Trend fortsetzen.

Gewarnt sollte vor allem die Hintermannschaft der Beleckener sein: Phönix 95 Höxter versenkt pro Spiel im Schnitt mehr als zweimal das Leder im gegnerischen Netz. Beide Mannschaften liegen mit acht Punkten gleichauf. Beide Teams fuhren in dieser Saison bisher zwei Siege ein.

Beide Mannschaften bewegen sich derzeit auf einem ähnlichen Spielniveau, sodass ein Favorit im Vorfeld kaum auszumachen ist.


„Alle Mädels, die zum Kader gehören, haben den Anspruch, Landesliga zu spielen. Das vielleicht die ein oder andere fehlt, ist für mich und auch für die Mannschaft keine Ausrede. Wir sind jetzt alle gefordert, zusammen zuhalten und Sonntag eine Reaktion zu zeigen. Wir haben die Dinge, die gegen Thülen nicht gut waren, angesprochen und damit ist das Thema auch erledigt. Die Mannschaft ist fokussiert und weiß, worum es am Sonntag geht. Wir werden eine Elf auf den Platz bringen, die um jeden Millimeter Granulat fighten wird und sich zerreißen wird. Ich bin von meiner Mannschaft überzeugt, dass wir Sonntag wieder ein anderes Gesicht zeigen werden.“ so Phönix Trainer Müller.

Frauen-Landesliga: Herforder SV Bor. Friedens. II - SV Ottbergen-Bruchhausen (Sonntag, 13.00 Uhr)

Am Sonntag trifft die Zweitvertretung des Herforder SV Bor. Friedens. auf den SV Ottbergen-Bruchhausen. Anstoß ist um 13:00 Uhr. Während Herford II nach dem 5:0 über SC Wiedenbrück mit breiter Brust antritt, musste sich Ottbergen zuletzt mit 0:2 geschlagen geben.

Die Ausbeute der Offensive ist beim HSV II verbesserungswürdig, was man an den erst acht geschossenen Treffern eindeutig ablesen kann. In dieser Saison sammelte der Herforder SV Bor. Friedens. II bisher einen Sieg und kassierte sieben Niederlagen. Lediglich einen einzigen Dreier verbuchten die Borussen in den vergangenen fünf Spielen.

Der SVO/B holte auswärts bisher nur sechs Zähler. Der Angriff ist bei den Ottberger die Problemzone. Nur acht Treffer erzielte der Gast bislang.

In der Tabelle liegen beide Teams mit drei Punkten Unterschied dicht beieinander.

Wer ist Favorit und wer Außenseiter? Angesichts vergleichbarer Leistungsvermögen ist der Ausgang der Partie völlig offen.


"Das ist ein Spiel, das wir unbedingt gewinnen wollen. Wir müssen den Gegner sehr ernst nehmen und wieder so konzentriert und fokussiert Auftreten wie bei unseren erfolgreichen Spielen", beschreibt SV O-B Coach Manuel Bohnert. 

Frauen-Bezirksliga: SJC Hövelriege - SV Kollerbeck (Sonntag, 12.30 Uhr)

Hövelriege will im Spiel gegen SVK nach drei Spielen ohne Sieg den Abwärtstrend endlich stoppen. Der SJC kam zuletzt gegen TuRa Elsen zu einem 1:1-Unentschieden. SV Kollerbeck dürfte dieses Spiel mit breiter Brust bestreiten, wurde doch der VfB Schloß Holte zuletzt mit 7:2 abgefertigt.

Zur Entfaltung ist der SJC Hövelriege daheim noch nicht gekommen, was vier Punkte aus drei Partien demonstrieren. Die SJC´ler führen mit acht Punkten die zweite Tabellenhälfte an. Die Bilanz der bisherigen Saison der Gastgeber kommt ausgeglichen daher: Jeweils zwei Siege, Unentschieden und Niederlagen hat man zutage gefördert. Mit dem Gewinnen tat sich Hövelriege zuletzt schwer. In drei Spielen wurde nicht ein Sieg davongetragen.

Kollerbeck holte auswärts bisher nur vier Zähler. Nach sechs gespielten Runden gehen bereits 13 Punkte auf das Konto der SV´ler und bescheren der Mannschaft einen hervorragenden zweiten Platz. Die Offensive der Kollerbecker in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Bereits 25-mal schlugen die Angreifer in dieser Spielzeit zu. Die Grün-Weißen weisen bisher insgesamt vier Erfolge, ein Unentschieden sowie eine Pleite vor.

Besonderes Augenmerk sollte der SJC auf die Offensive der Gäste legen, die im Schnitt über viermal pro Match ein Tor erzielt.

Der SJC Hövelriege hat mit SVK im nächsten Match keine leichte Aufgabe vor der Brust und muss ans Leistungslimit gehen, um etwas Zählbares zu holen.

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