Schmidt lobt Rohe und Co.

Ein Mentalitätsspieler der den Unterschied ausmachen kann

10. Oktober 2021, 07:30 Uhr

Trainer Sven Schmidt findet für den Vorstand nur lobende Worte

Der SV Dringenberg rangiert vor dem siebten Spieltag beim SV Jerxen-Orbke auf einem hervorragend dritten Tabellenplatz nur zwei Zähler hinter der Spitze. Nach der 2:1-Auftaktniederlage beim Topfavoriten in Detmold hat die Elf von der Burg kein Spiel mehr verloren. Auch nicht so überzeugende Auftritte wie vor Wochenfrist gegen Augustdorf gewinnt die Schmidt-Eleven, eben ein echtes Spitzenteam. Ausfälle wie von Stürmer Routinier Viktor Schmidt kann die Elf bisher bestens kompensieren. Wir haben uns mit Cheftrainer Sven Schmidt der seit fünf Jahren dort Regie führt über die Situation und die Möglichkeiten in dieser Spielzeit unterhalten.

FubaNews: Sven. Vier Siege bei sechs Auftritten bisher. Nur bei Topfavoriten Detmold zum Auftakt knapp verloren und zuletzt nach dem Remis in Lügde am 5. Spieltag gegen Augustdorf klar gewonnen. Wie zufrieden bist du mit den bisherigen Darbietungen deiner Jungs bisher?

Sven Schmidt: Ich bin eigentlich schon sehr zufrieden. Es ist einfach schon etwas bitter gewesen die Auftaktniederlage in Detmold. Ein Spiel auf Augenhöhe mit der späten Niederlage. Obwohl ich uns dort ein bisschen besser gesehen habe. Aber die Jungs haben dann gegen Borgentreich die richtige Antwort gegeben und das in der zweiten Hälfte in Unterzahl. Auch der Sieg in Brakel war verdient, wenn es auch kein gutes Spiel von uns gewesen ist. In den Spielen gegen Oerlinghausen und Lügde ging es über den Kampf. Da konnte man eine Weiterentwicklung sehen, wo wir aktuell konstanter geworden sind .Wir hatten in den letzten Jahren nach Rückständen oder Anschlusstreffern mal Spiele, wo wir dann eingebrochen sind, was wir derzeit überhaupt nicht tun und auch sehr stabil sind. Da sieht man einfach die Entwicklung und da bin ich sehr zufrieden mit den Jungs. Auch gegen Augustdorf am letzten Sonntag konnten wir uns nach der Pause steigern, daher bin ich mit dem Saisonstart absolut zufrieden.

Das Ziel war oben mitzuspielen. Euer Kader gibt sicherlich einen Spitzenplatz her. So ganz offensiv habt ihr die Ziele ja nicht formuliert. Schielt man beim SVD doch ein bisschen Richtung Landesliga und könnt ihr bis zur heißen Saisonphase dranbleiben?

Schmidt: Natürlich wollen wir so lange wie möglich versuchen, oben dran zu bleiben und den Druck auf Höxter und Detmold hochhalten. Dafür müssen wir natürlich Woche für Woche unsere Spiele gewinnen. Wir werden dann am Ende schauen, für was es gereicht hat. Wir wissen das die Mannschaft eine riesen Qualität besitzt und mit Alex Hengst und Andreas Pott konnten wir uns gut verstärkt. Man sieht das sich die Mannschaft auch weiterentwickelt. Es wird aber auch Woche für Woche schwer gegen Mannschaften, die Tief stehen und wo du dir die Chancen erarbeiten musst. Wir haben auch das Ziel, das neben der Mannschaft auch die einzelnen Spieler weiter kommen und dann wollen wir mal sehen, wo wir landen werden. Der Verein und der Vorstand um Christian Rohe und Dieter Falk sind zudem auch immer sehr bemüht und das muss man auch mal lobend erwähnen. Sie versuchen eine Wohlfühloase und perfekte Bedingungen für uns zu schaffen. Mit dem Umbau der Kabinen, die toll geworden sind und dem Rasen- und Kunstrasenplatz. Das macht es uns dann auch einfacher für die Jungs. Wir müssen einfach versuchen, Woche für Woche unsere Spiele zu gewinnen, um oben dran zu bleiben.

Euer Vorsitzender Christian Rohe ist ganz angetan von Neuzugang Alex Hengst. Was zeichnet ihn für dich aus Trainersicht aus ?

Schmidt: Mit Alex haben wir einen absoluten Mentalitätsspieler dazu gewinnen können. Der dies in den Trainingseinheiten und Meisterschaftsspielen vorlebt, sehr ehrgeizig ist und immer spielen will. Von daher passt er einfach super in den vorhandenen guten Kader hinein und ist sowohl sportlich als auch menschlich eine absolute Verstärkung. Wir werden in der nächsten Zeit noch viel Freude an ihm haben.

Viele andere Mannschaften klagen jetzt schon über Ausfälle, gerade im muskulären Bereich. Wie geht ihr damit um oder was habt ihr anders gemacht, um dies zu vermeiden?

Schmidt: Natürlichen haben wir nach der langen Pause immer mal wieder muskuläre Verletzungen bei den Spielern zu beklagen und es sind auch immer mal Spieler in den letzten Wochen ausgefallen, nur wir kommunizieren das nicht so nach außen und der große ausgeglichene Kader ist schon von Vorteil. Ich glaube, dass jeder Trainer auch versucht, seine Trainingssteuerung danach auszurichten und die Intensität entsprechend auszurichten und genügend Regeneration einzustreuen. Was uns zudem zu gute kommt, ist, dass wir mit Physiotherapeut Peter Guske einen absoluten Fachmann im Betreuerstab haben, der die Jungs Woche für Woche wieder fit bekommt, sie unterstützt und rund um die Uhr für die Mannschaft da ist.

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