Abstiegskampf

In Kellerduell darf es nicht weniger als drei Punkte sein

14. Mai 2022, 19:55 Uhr

Kellerduell in der Westfalenliga der Damen. Bökendorf muss den Heimdreier einsacken sonst wird es ganz schwer mit dem Ligaverbleib. In der Landesliga sind Ottbergen-Bruchhausen und Phönix Höxter gefordert. Kollerbeck will in der Bezirksliga die bestmöglich Platzierung erreichen. 

Frauen-Westfalenliga: SV Bökendorf – SV Fortuna Freudenberg (Sonntag, 13:00 Uhr)

Nach zuletzt fünf Partien ohne Sieg soll die Formkurve von SV Fortuna Freudenberg am Sonntag gegen SV Bökendorf wieder nach oben zeigen. Während SV Bökendorf nach dem 4:1 über FC Donop-Voßheide mit breiter Brust antritt, musste sich SV Fortuna Freudenberg zuletzt mit 1:2 geschlagen geben. Das Hinspiel hatte SV Fortuna Freudenberg vor heimischer Kulisse mit 3:1 für sich entschieden.

SV Bökendorf muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Bislang fuhr die Elf von Coach Lena Kuhlmann fünf Siege, fünf Remis sowie 13 Niederlagen ein. Die Heimmannschaft ist im Fahrwasser und holte aus den jüngsten fünf Matches sieben Punkte.

Nach 22 absolvierten Begegnungen stehen für SV Fortuna Freudenberg sieben Siege, drei Unentschieden und zwölf Niederlagen auf dem Konto. Siege waren zuletzt rar gesät bei Team von Coach Christian Postler. Der letzte dreifache Punktgewinn liegt nun schon fünf Spiele zurück.

Die Gäste haben SV Bökendorf im Nacken. SV Bökendorf liegt im Klassement nur vier Punkte hinter SV Fortuna Freudenberg.

Wer ist Favorit und wer Außenseiter? Angesichts vergleichbarer Leistungsvermögen ist der Ausgang der Partie völlig offen.


SVB Trainer Dieter Olejak ist die Bedeutung dieser Partie bewusst. "In diesem Kellerduell haben wir erneut Heimrecht und das wollen wir nutzen, um den nächsten Dreier einzufahren. Gegen Donop am letzten Wochenende haben wir starke erste 15. Minuten gehabt, danach haben wir den Faden verloren, dies sollte uns am Sonntag nicht passieren. Wir müssen vor allem konsequente Devensivarbeit leisten, Freudenberg hat immerhin schon 39 Tore erzielt. Mit einem Sieg können wir immerhin bis auf einen Punkt an die Mannschaft aus dem Siegener Land herankommen. Sarah Mönnekes, Lilly Echterling beide Urlaub und Julia Oebbeke verletzt werden auf jeden Fall fehlen."

Frauen Landesliga Staffel 1: SV Germania Stirpe – SV Ottbergen-Bruchhausen (Sonntag, 13:00 Uhr)

SV Ottbergen-Bruchhausen trifft am Sonntag mit SV Germania Stirpe auf einen Gegner, der in jüngster Vergangenheit auf der Erfolgsspur unterwegs war. Letzte Woche gewann SV Germania Stirpe gegen SC Wiedenbrück mit 10:0. Damit liegt SV Germania Stirpe mit 45 Punkten jetzt im vorderen Teil der Tabelle. Gegen TuS Wadersloh war für SV Ottbergen-Bruchhausen im letzten Spiel nur ein Unentschieden drin. Im Hinspiel siegte SV Germania Stirpe bereits sehr deutlich mit 4:1.

Die Elf von Trainer Dominique Heinke wartet mit einer Bilanz von insgesamt 13 Erfolgen, sechs Unentschieden sowie fünf Pleiten auf. Der Ertrag der letzten Spiele ist grundsolide – elf Punkte aus den letzten fünf Partien holte die Heimmannschaft.

SV Ottbergen-Bruchhausen befindet sich wenige Spieltage vor Ende der Saison in der zweiten Tabellenhälfte. Im Angriff brachte die Mannschaft von Manuel Bohnert deutliche Schwächen zutage, was sich an den nur 28 geschossenen Treffern erkennen lässt. Acht Siege, zwei Unentschieden und 14 Niederlagen stehen bis dato für die Gäste zu Buche. SV Ottbergen-Bruchhausen ist im Fahrwasser und holte aus den jüngsten fünf Matches sieben Punkte.

Gewarnt sollte vor allem die Hintermannschaft von SV Ottbergen-Bruchhausen sein: SV Germania Stirpe versenkt pro Spiel im Schnitt mehr als zweimal das Leder im gegnerischen Netz.

Zum Ende der Saison wird SV Ottbergen-Bruchhausen noch einmal alle Kräfte mobilisieren müssen, um Punkte mitzunehmen. Gegner SV Germania Stirpe steht in der Tabelle sieben Positionen besser da.


Gästetrainer Manuel Bohnert sagte uns. "Wir haben mit Stirpe einen schweren Gegner vor uns. Aber wir gehen mit dem Ziel ins Spiel, dort etwas mitzunehmen, im Idealfall drei Punkte.
Personell ist unsere Situation etwas angespannter als in den letzten Wochen. Aber wir werden eine Mannschaft auf dem Platz haben, die in der Lage ist, erfolgreich zu sein."

Frauen Landesliga Staffel 1: BV Werther – Phönix 95 Höxter (Sonntag, 15:15 Uhr)

Am Sonntag geht es für Phönix 95 Höxter zu einem Gegner, dem zuletzt vieles gelang: Seit sieben Partien ist BV Werther nun ohne Niederlage. BV Werther siegte im letzten Spiel gegen TuS Sennelager mit 3:1 und liegt mit 43 Punkten im Mittelfeld der Tabelle. Letzte Woche gewann Phönix 95 Höxter gegen Herforder SV Bor. Friedens. II mit 6:0. Damit liegt Phönix 95 Höxter mit 34 Punkten jetzt im Tabellenmittelfeld. Im Hinspiel in Höxter stand ein 0:2 auf dem Papier.

Wer BV Werther besiegen will, muss vor allem ein Rezept finden, die Hintermannschaft in Bedrängnis zu bringen. Erst 22 Gegentreffer kassierte die Mannschaft von Trainer Jennifer Damkröger. Siebenmal ging die Heimmannschaft bislang komplett leer aus. Hingegen wurde 13-mal aus den Begegnungen der Saison der maximale Ertrag mitgenommen. Hinzu kommen vier Punkteteilungen. In den letzten fünf Spielen ließ sich BV Werther selten stoppen, drei Siege und zwei Remis stehen in der jüngsten Bilanz.

Kurz vor dem Saisonende heißt die Realität von Phönix 95 Höxter unteres Mittelfeld. Bisher verbuchte die Elf von Coach Philipp Müller zehnmal einen dreifachen Punktgewinn. Demgegenüber stehen vier Unentschieden und zehn Niederlagen. Der Gast tritt mit einer positiven Bilanz von zwölf Punkten aus den letzten fünf Spielen an.

Die Stärke von Phönix 95 Höxter liegt klar in der Offensive. Im Schnitt werden pro Begegnung über zwei Treffer markiert.

Die Vorzeichen versprechen ein Duell auf Augenhöhe.  Phönix Coach Philipp Müller berichtet. "Für uns geht es zum letzten Auswärtsspiel nach Werther.
Werther spielt eine sehr gute Rückrunde und kommt vor allem über eine stabile und kompakte Defensive.
Wir fahren mal wieder mit letztem Aufgebot los und wollen uns best möglich aus der Affäre ziehen.
Wir brauchen eine fehlerfreie Leistung und müssen vorne konsequenter sein als zuletzt."

Frauen Bezirksliga Staffel 2: SV Kollerbeck – FC Donop-Voßheide II (Sonntag, 13:00 Uhr)

Der Reserve von FC Donop-Voßheide steht bei SV Kollerbeck eine schwere Aufgabe bevor. Letzte Woche gewann SV Kollerbeck gegen TuS Asemissen mit 3:2 verlor aber unter der Woche deutlich mit 5:0 auf eigener Anlage gegen Tabellenführer Delbrück. Somit nimmt SV Kollerbeck mit 35 Punkten den dritten Tabellenplatz ein. FC Donop-Voßheide II siegte im letzten Spiel gegen GW Varensell mit 3:1 und belegt mit 15 Punkten den neunten Tabellenplatz. Im Hinspiel hatte SV Kollerbeck für klare Verhältnisse gesorgt und einen 3:0-Sieg verbucht.

Zuletzt lief es recht ordentlich für die Mannschaft von Trainer Patrick Oestreich – zehn Zähler aus den letzten sechs Partien lautet der Ertrag.

26:54 – das Torverhältnis von FC Donop-Voßheide II spricht eine mehr als deutliche Sprache. Die passable Form der Elf von Trainer Dennis Brand belegen acht Zähler aus den letzten fünf Begegnungen.

Die Hintermannschaft der Gäste ist gewarnt, im Schnitt trifft die Offensivabteilung von SV Kollerbeck mehr als zweimal pro Spiel ins Schwarze. Ob das Spiel so eindeutig endet, wie die Tabelle vermuten lässt? FC Donop-Voßheide II schafft es mit 15 Zählern derzeit nur auf Platz neun, während SV Kollerbeck 20 Punkte mehr vorweist und damit den dritten Rang einnimmt. Mit elf Siegen war SV Kollerbeck genauso häufig erfolgreich, wie FC Donop-Voßheide II in dieser Spielzeit verlor. Damit dürfte auch klar sein, wer in dieser Partie den Ton angeben will.

Auf FC Donop-Voßheide II wartet ein dickes Kaliber, verlief die bisherige Spielzeit von SV Kollerbeck doch bedeutend besser als die Saison von FC Donop-Voßheide II.


SVK Trainer Patrick Oestreich schildert. "Wir wollen im letzten Heimspiel der Saison natürlich nochmal gewinnen. Gerade zu Hause waren wir sehr stark und haben viele Spiele souverän gewonnen. Das ist auch das Ziel für morgen, um auch die Chance auf den zweiten Tabellenplatz weiter zu wahren."

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