Pokalfinale

Kreispokalsieg zum Geburtstag

29. August 2020, 19:20 Uhr

Der FC Nieheim verteidigt den Pokal

Beim heutigen Kreispokalfinale in Peckelsheim konnte der Gastgeber vom FC Peckelsheim/Eissen/Löwen ein volles Haus vermelden. 300 Zuschauer waren zugelassen und genau diese Anzahl wurde auf den Sportplatz gelassen. Unter den fans war auch FCN Boss Alfred Ruberg, welcher am heutigen Tag seinen 77 Geburtstag feierte. 

Frühe Führung für den Underdog

Und die anwesenden Zuschauer wurden früh belohnt. Schiedsrichter Marco Ehrlich pfiff pünktlich um 17 Uhr das Match an. Und bereits nach fünf Minuten zappelte der Ball das erste Mal in den Maschen. Der Landesligist wollte das Spiel kontrollieren. Doch der FC PEL schlug einen langen Ball auf Kai Stolte.  Dieser lief alleine auf Nieheim Keeper Thomas Bauer zu, schaffte es aber nicht den Ball ins Tor unterzubringen. Doch beim Abpraller war Paboy Fanneh zur Stelle und machte das 1:0 für den Underdog.  Das war natürlich erstmal ein Schock für die Mannschaft von Ufuk Basdas, welche erstmal Kontrolle ins Spiel bringen wollten. 


Die Führung spielte der Rebmann-Elf in die Krten. Der Bezirksligist stand nun tief in der eigenen Hälfte und schob die Räume gut zu.  So kam der FC Nieheim erst in der 15 Minute zur ersten Tormöglichkeit. Hendrik M;üller schoss das Leder doch weit am Tor vorbei. Dennoch tat sich der Landeslist zunächst schwer. Doch in der 22 Minute dann die große Doppelchance für den FCN. Zunächst scheiterte Vencenzo Cesa aus spitzen Winkel an Keeper Simon Störmer und dann im Nachschuß trifft Roland Sitnikov die Schuler von PEL Akteur.  Die Gäste aus der Käsestadt näherten sich dem Tor an und wurden in der 25. Minute belohnt. Nach einem langen Einwurf von Giovanni Ovenhausen Martinez war Manuel Trost mit dem Kopf zur Stelle und beförderte die Kugel unter die Latte ins Tor. 

Nun war auch dem Gastgeber vom FC Peckelsheim-Eissen-Löwen klar, nur hinten reinstellen funktioniert nicht und erspielte sich in der 31 Minute eine Torchance durch Julius Giefers. Doch der Offensivspieler scheiterte aus spitzen Winkel an FCN Keeper Müller.  Und so passierte bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr viel. Der FC Nieheim hatte mehr Ballbesitz, konnte sich aber kaum Torchancen erspielen. Der Bezirksligist vom FC PEL machte es gut und stand in der Defensiv kompakt. 

Men of the Match wurde Paboy Fanneh

Nach Wiederanpfiff brauchte das Spiel lange Zeit um wieder In Fahrt zu kommen. Die erste Duftmarke setzte  Giovanni Ovenhausen Martinez in der 55. Minute. Doch sein Schuß aus 12 Metern war zu zentral und somit kein Problem für Heimkeeper Simon Störmer. Immer wieder versuchte der FC PEL sich in der Offensive zu zeigen und immer wieder war es Paboy Fanneh, welcher sich versuchte in Szene zu setzen. Dagegen kam vom Favoriten aus Nieheim bislang zu wenig. 


Nieheim Neuzugang Nick Neumann hatte in der 67. Minute die Führung auf dem Schlappen. Nach einem Pass in die Tiefe lief Neumann auf das Gehäuse vom FC PEL zu. Unter Bedrängnis fand Neumann aber am Ende seinen Meister in PEL Schlussmann Simon Störmer.  Dennoch spielte der FC Nieheim bis weil ideenlos. So musste in der 73. Minute eine Standardsituation herhalten. Nach einem Freistoß durch  Giovanni Ovenhausen Martinez köpft Manuel Trost den Ball in die Maschen und der Jubel im Lager vom FCN war groß. Doch Spielverderber war das Schiedsrichtergespann, welches in dieser Situation auf Abseits entschied. Nun hatte der Gast aus der Käsestadt Frust und erzielte nur zwei Minuten später die 1:2 Führung. Der kurz vorher eingewechselte Lars Thorenmeier hält den Fuß hin und schiebt den Ball in lange Eck. 

Nach dem Führungstreffer für den FC Nieheim versuchte sich der FC PEL nochmal aufzubauen, doch zwingend wurde es vor dem Gehäuse vom FC Nieheim nicht mehr. Auf der anderen Seite konnte der FC Nieheim keinen Konter mehr zu Ende fahren und somit den Deckel drauf machen.  Mit dem Schlusspfiff dann die Großchance zum Ausgleich für PEL. Nach einer Ecke kam Lucas Hahne zum Schuß und verzog nur um wenige Zentimert. Doch dann war Schluss in Peckelsheim und somit gewinnt der FC Nieheim am Ende den Pott und beschenkt damit seinen Vereinsboss Alfred Ruberg. Men of the Match wurde Paboy Fanneh.

Stimmen zum Spiel:

Ufuk Basdas Trainer vom FC Nieheim:

 "Für die Zuschauer war es ein spannendes Spiel. Zu Beginn der Partie haben wir etwas gebraucht, um in das Match zu kommen. Ein langer Ball und wir stehen nicht gut und bekommen das Gegentor. So wie gegen Dringenberg. Dann hatten wir eine gute Phase und erspielen uns einige Chancen und machen auch das Tor. Im Anschluß hätten wir nachlegen müssen, haben es aber nicht gemacht. Wie dann so ein Pokalspiel ist. Peckelsheim hat alles reingeworfen und vorbildlich gegen den Ball gekämpft. Wir haben aber auch keinen ordentlichen Fußball gespielt. Das muss man aber auch im Finale nicht, Hauptsache man holt den Pott. das haben die Jungs gemacht. Wenn man sich unseren Weg mit Brakel, Dringenberg und PEL anschaut, ist es schon verdient, dass wir den Pokal geholt haben." 

Matthias Rebmann Trainer vom FC PEL: 
"Ich fand, dass wir es in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht haben. Wir wollten Nieheim den Ball überlassen.  Aber wir haben die langen und diagonalen Bälle sehr gut verteidigt. Wir wussten, dass der FC Nieheim so spielt. Was wir nicht gut gemacht haben, war unser Umschaltspiel. Beim 1:0 hat es gut geklappt, doch danach haben wir nur noch wenig genaue Bälle in die Spitze gespielt. Das hätten wir konsequenter machen können und eventuell auf das 2:0 zu gehen. Dies ist uns nicht gelungen. Dann bekommen wir den Ausgleich nach einem Einwurf, als wir nicht gestaffelt stehen. In der zweiten Halbzeit hatte meiner Meinung nach der FC Nieheim mehr vom Spiel und wir sind kaum hinten rausgerückt. Wir haben Nieheim völlig den ball überlassen und kaum Konterchancen gehabt. Mein Gefühl sagt, dass wir in der 2. Halbzeit um das 1:2 gebettelt haben. erst nach dem Rückstand wurden wir wieder mutiger. Wir haben es gegen eine so starke Truppe wie der FC Nieheim dennoch richtig super gemacht. Nur in der 2. Halbzeit hat mir das Spiel nach vorne von uns nicht so gefallen. Ich wollte da mehr Nadelstiche nach vorne setzen. Leider hatte sich von uns Kai Stolte gleich in der ersten Szene verletzt und konnte nicht mehr richtig rund laufen. Und somit musste ich ihn nach 50 Minuten rausnehmen. Kai ist für uns ein entscheidender Mann.  Zudem fällt Timo Koch vor dem Spiel aus. Das sind Ausfälle, welche für uns nicht so leicht zu ersetzen sind. Dafür haben es die Jungs gut gemacht. Wir sind stolz drauf. Es war ein gelungener Fußballnachmittag."

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