Vinsebeck ist raus

PEL meistert die Hürde

22. August 2020, 23:07 Uhr

Neben dem FC PEL, der beim TuS Vinsebeck vor gut 160 Zuschauern das Finalticket lösen konnte, leistete der SV Dringenberg erbitterten Widerstand gegen Titelverteidiger und Landesligist FC Nieheim und musste erst in der Verlängerung die Segel streichen. 300 Zuschauer sahen eine packende Partie im Dringenberger Burgstadion, mit zwei roten Karten in der Schlussphase für Nieheims Pascal Hannibal und Dringenbergs Keeper Tim Heisener. In der kommenden Woche heißt das Finale also FC Nieheim kontra FC PEL.

TuS Vinsebeck – FC PEL 1:3 (0:1)

Der Bezirksligist vom FC Peckelsheim/Eissen-Löwen buchte durch den Sieg im Halbfinale beim A-Ligisten TuS Vinsebeck erstmals das Ticket für das Finale in der kommenden Woche. Kai Stolte (3.) brachte nach Zuspiel von Paboy Fanneh, den Favoriten früh mit seinem 1:0 auf Kurs. Vinsebeck brauchte Zeit, auch bedingt durch das fehlen wichtiger Akteure, um in die Partie zu finden. Das gelang nach einer guten Viertelstunde auch zunehmend mit 2-3 vielversprechenden Aktionen. Aktivposten war hier Teutonen Akteur Axel Mahlmann (15.) der mit einem Kopfball knapp das Tor verfehlt und nur Minuten später Robin Pott, der einen Diagonalball volley nimmt, aber knapp verzieht.
Die beste Möglichkeit zum Ausgleich, hatten die Hausherren praktisch mit dem Halbzeitpfiff, aber Jens Boeckmann scheitert mit seinem schwach geschossenen Foulelfmeter am PEL Goalie Stömer. Mit Fanneh, hatten die Gäste aber einen flinken und immer anspielbaren Angreifer, der schon im ersten Spielabschnitt, neben seiner Vorarbeit zum Führungstreffer, zwei weitere guten Szenen verzeichnen konnte. In der 57. Minute ist Paboy Fanneh dann zur Stelle und macht das 2:0 für den FC PEL. Danach schien die Luft raus.
Die angereiste Rebmann-Elf verwaltete geschickt das Resultat und Vinsebeck kam nicht wirklich gefährlich zum Tor. Bis auf die Megachance von Jasperneite, der durch ist aber zu lange wartet und dann nur den Freistoß rausholt, dieser verpufft und bringt nichts ein. Jasperneite machte aber fünf Minuten vor dem Abpfiff och noch den Anschluss. Nach einem Torwartfehler des PEL Keepers war er zur Stelle und stellte auf 2:1. Sollte nochmal Spannung aufkommen.? Nein, denn Kai Stolte macht in der Schlusssequenz (90.) mit dem 3:1 alles klar und bringt somit den FC PEL erstmals in der Vereinsgeschichte in Kreispokalfinale.
Maik Disse Trainer des TuS Vinsebeck meinte zum Spiel:
"Glückwunsch an Peckelsheim zum Einzug ins Finale. Über 90 Minuten gesehen war es auch ein verdienter Sieg. Wir haben die ersten 10 Minuten der ersten Halbzeit verpennt und gehen durch einen Fehler im Spielaufbau früh in Rückstand. Ab der 10 Minute bis zur Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft und hätten durch Axel Mahlmann per Kopf nach einer Ecke, Robin Pott und nicht zuletzt Jens Boeckmann per Elfmeter mindestens mit einem Unentschieden in die Halbzeit gehen müssen. In der zweiten Halbzeit waren wir in der ersten halben Stunde gar nicht auf dem Platz und hätten auch höher als 0-2 zurückliegen können. Nach dem Anschlusstreffer durch Philipp Jasperneite war es ein richtiger Pokalfight. Leider ist uns der Ausgleich nicht mehr geglückt. Trotzdem ein großes Kompliment an meine Mannschaft für eine kämpferisch starke Leistung. Dafür das wir heute mit dem letzten Aufgebot, ohne 9, aufgelaufen sind war das richtig gut und stimmt mich optimistisch für die Meisterschaft."
PEL Trainer Matthias Rebmann analysierte. „Ich fand wir sind gut in die Partie gekommen und haben früh die Führung erzielt, weil wir Vinsebeck früh unter Druck gesetzt haben. Die Führung hat uns richtig in die Karten gespielt, aber nach 20. Minuten haben wir nicht mehr richtig angepackt und den Zugriff verloren. Da hatte ich kein Verständnis. Dadurch kam Vinsebeck gut ins Spiel. Wichtig war auch, das unser Keeper den Elfmeter parieren konnte, damit haben wir Vinsebeck den Zahn gezogen. Nach dem 2:0 war die Partie aus meiner Sicht gelaufen. Ich hatte nicht das Gefühl das Vinsebeck noch mal zurückkommt. Nach dem Anschluss wurde es jedoch noch mal brenzlig in den letzten Minuten. Aber wir freuen uns jetzt riesig das wir im Finale sind.“

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