Saisonvorbereitung und Serie beleuchtet

Personell könnte noch etwas passieren

10. Juli 2021, 07:55 Uhr

Der spielende Co-Trainer Tobias Dingerdissen

Am 29. August beginnt die Saison 2021/22 für die Fußballer im Sportkreis Höxter. FubaNews beleuchtet daher die Vorbereitung der Vereine und die Meinungen zu Zielen und Transfers von den Verantwortlichen. Heute schauen wir auf den TSV Oerlinghausen.

Nicht gleich von Null auf Hundert

Der Bezirksligist feierte in der letzten Serie seine Premiere in der Staffel 3. Mit der Vorbereitung ist der bei Bielefeld gelegene Club Anfang der Woche gestartet. Da Cheftrainer Miron Tadic noch im Urlaub weilte, erklärte uns der spielende Co-Trainer Tobias Dingerdissen den Ablauf. „Die offizielle Vorbereitung begann bei uns am 6. Juli. Seitdem der Kreis die Plätze wieder frei gegeben hat, befinden wir uns zweimal in der Woche auf dem Platz und machen relativ entspannte Einheiten. Man kann den Körper nicht von 0 auf 100 bringen, sondern man muss alles nach und nach aufbauen. Wir freuen uns darauf, dass es wieder mit einem Ziel ins Training geht, den Saisonstart Ende August“, so der Abwehrspieler.

Besser Abschneiden

Zu den Aussichten in der Saison meinte Dingerdissen. „Unser Saisonziel lautet, dass wir natürlich besser abschließen als letzte Saison und uns weiterentwickeln. Wir wurden letzte Saison von vielen Trainern als Favorit angesehen und sind selber mit dem Abschneiden der letzten Saison nicht zufrieden.“

Favoriten ausgemacht

Mit Blick auf die Favoriten in der Liga hat der 26-Jährige eine klare Meinung. „Für den Meisterschaftsfavoriten aus Detmold ist es natürlich schade, dass die Saison annulliert wurde, sie waren sehr souverän auf dem ersten Tabellenplatz, dadurch kann man sie wieder als Favorit ansehen. Dazu würde ich dem TBV Lemgo nicht vergessen, die auch einen sehr guten Ball gespielt haben. Gegen viele Mannschaften aus der Liga haben wir noch nicht gespielt, beispielsweise den SV Dringenberg, dadurch kann ich sie leider nicht so einschätzen. Eine Saison ist lang, da kann trotz eines Vorsprungs am Ende noch viel passieren. Lemgo und Detmold sind spielstarke Mannschaften, die nicht zu Unrecht da oben standen. Der TuS Lipperreihe hat eine gute Saison letztes Jahr gespielt, da muss man schauen, wie es sich überall entwickelt.“

Kadertechnisch nochmal nachlegen ?

Trainer Miron Tadic

Helfen sollen bei diesem Unterfangen auch die Neuzugänge, obwohl dort noch etwas passieren könnte. Bisher sind Fynn Mosebach, Bastian Dingerdissen (TSV U19), Marcel Berkemeier, Baran Günes, Can Varder (TSV II), Tim Zeihe (SV Lohausen) und Eleftherios Koutsaliaris (GSV Cosmos Bielefeld) neu im Kader. Nicht mehr im Teams sind Emre Aydas (VFL Ummeln), Berke Sirin (SUK Canlar), Enes Ceylan (FC Türk Sport Bielefeld) sowie Patrick Traczuk (Ziel unbekannt, Berufsbedingter Wechsel).  

Großer Kader

Der Co-Trainer beschreibt zu den weiteren Planungen. „Wir sind noch an drei Neuzugängen dran, aber da ist noch nichts Spruchreifes. Wir haben noch einige Spieler bei uns im Probetraining. Bei uns bekommt jeder die Chance, der die Vorbereitung mitmacht, am Ende werden dann die besten 22-25 Spieler in den Kader der 1. Mannschaft berufen. Wir werden sehen, wer sich am Ende durchsetzt.“

Der TSV wird sicherlich mit seinem Trainerteam die richtigen Schlüsse aus der letzten, wenn auch kurzen Serie gezogen haben. Coach Miron Tadic ist lange genug im Geschäft um an den richtigen Stellschrauben nachzujustieren und den TSV Oerlinghausen durch eine gute Serie zu lotsen.

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