Richter sagt zu

Spielgemeinschaft kann jetzt planen

23. April 2021, 20:52 Uhr

Weiter bei der SG in der Verantwortung, Fabian Richter

Fabian Richter bleibt auch in der kommenden Spielzeit Trainer des C-Ligisten SG Bühne/Körbecke II. Der C-Ligist freut sich das der Trainer weiter an Bord bleibt und den A-Liga Unterbau trainiert.

„Nach guten Gesprächen mit Fußballkoordinator Mathias Nolte habe ich verlängert. Die Verlängerung ist für mich die logische Konsequenz, da die Jungs bemerkenswert den eingeschlagenen Weg mitgehen. Wir stehen hier noch am Anfang der Reise, die leider durch Corona unterbrochen wurde. Für mich passen die Rahmenbedingungen einfach und der Heimatverein hat für mich natürlich immer eine Sonderstellung“, stellt Richter gegenüber FubaNews heraus.

Die Mannschaft bleibt fast zusammen. „Kadertechnisch hatten wir keinen Bedarf nachzulegen, Felix Fuest wird nach langer Verletzung wieder zu uns stoßen und Julian Denecke uns voraussichtlich doch nicht verlassen. Sonst hat der gesamte Kader bis auf einen Spieler zugesagt. Aus der Jugend kommt leider kein Spieler raus“, beschreibt Fabian Richter.


Der 25-jährige Richter, der selber sieben Jahre Jugendtrainer war und ab Sommer in seine zweite Saison der Reserve geht, merkt dann noch etwas an. „In dem Zusammenhang möchte ich mal was loswerden. Zuletzt war bei einigen Vereinen ja zu lesen, dass sie aus ihrer „eigenen Jugend“ Spieler ins Team bekommen. Den Umgang einiger Vereine mit denen, die Jugendarbeit leisten, finde ich sehr zweifelhaft. Oft werden Jugendspieler, sobald sie Senioren spielen dürfen, hochgemeldet und es wird versucht sie aus der A-Jugend rauszuködern. Jeder Jugendspieler ist heiß, Senioren zu spielen, aber die A-Jugendlichen leiden darunter, jeder der mal im Jugendbereich tätig war, oder es ist, weiß nämlich, dass es heute schwer ist jede Saison personell problemlos zu gestalten. Vielleicht sollte man da einfach überlegen, wenn man sich weder personell noch finanziell oder in einer sonstigen Form in die Jugendarbeit einbringt, die Spieler nicht noch als Spieler aus der „eigenen Jugend“ zu betiteln. An dieser Stelle mal ein Danke an alle Jugendtrainer. Ich weiß wie viel Begeisterung und Zeit man dort ehrenamtlich investiert. Die Jugend ist die Zukunft und ihr sichert mit eurem Engagement die Zukunft des Fußballs.“

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