Starker Aufsteiger

"Wir haben einen guten Start gehabt mehr nicht"

13. Oktober 2020, 17:30 Uhr

Dieter Olejak führte die SG in die A-Liga und jetzt in die Spitzengruppe

DIe SG Bühne/Körbecke entpuppt sich bisher als absolute Bereichung und rangiert derzeit auf einem ganz starken zweiten Tabellenrang in der Gruppe 1 der Kreisliga A. Es gibt sicherlich viele Väter des Erfolges bei den Fuisonierten aus Bühne und Körbecke. Einen großen Anteil an der Entwicklung besitzt ohne Zweifel Trainer Dieter Olejak. Der 59-jährige, der in der dritten Saison bei der Spielgemeinschaft in der Verantwortung steht,  unterhielt sich mit FubaNews über die derzeitige Gemengenlage

Hallo Herr Olejak. Ihr Team rangiert nach fünf Spielen auf einem ganz starken zweiten Platz. Haben Sie selbst damit gerechnet, das es so gut als Aufsteiger laufen würde?

Nein, mit sowas rechnet man als Aufsteiger nicht. Für uns stand und steht der Klassenerhalt an erster Stelle. Wir können guten Fußball spielen, dass haben wir bisher sehr gut umgesetzt. 

Was macht Ihr Team so stark? Viele reduzieren dies immer auf die herausragende Rolle von Alex Hengst. Das wird der Mannschaft aber wohl kaum gerecht, oder?

Natürlich profitiert eine Mannschaft von der Erfahrung und Leistung der Spieler, die bereits in höheren Klassen gespielt haben. Meine Mannschaft bringt allgemein individuelle Klasse, Talent und Spielfreude mit. Der Zusammenhalt ist ebenfalls ein Bestandteil unserer Stärke.

Bühne/Körbecke war die letzten Jahre immer nahe an der A-Liga. Jetzt mischt Ihr Team diese Liga kräftig auf. Alleine an der Euphorie kann es ja nicht liegen. Wo sehen Sie ganz großen Pluspunkte und was muss noch verbessert werden?

Ich finde den Begriff aufmischen übertrieben. Wir haben einen guten Start gehabt, mehr nicht. Wir können Leistungsmäßig mithalten und mit den Erfolgen wächst das Selbstvertrauen und in manchen Situationen kommt auch das Glück dazu. Mit einem Blick auf das Torverhältnis wird deutlich, dass unsere Stärken in unsere Spielfreude und Offensive liegen. Arbeiten müssen wir noch am Devensivverhalten. In der ein oder anderen Situation fehlt uns noch die Ruhe und Präzision im Aufbauspiel. 

Die Meisterrunde ist ja zum greifen nahe. Damit wäre der Klassenerhalt dann schon perfekt. Wird die Zielsetzung vielleicht revidiert?

Nach fünf gespielten Partien von Meisterrunde zu sprechen, halte ich für verfrüht. Natürlich freuen wir uns über die vier Siege und dem guten Tabellenplatz. Aber all das ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht aussagekräftig. Wenn wir aber so weiterspielen und unsere Form halten können, haben wir die Chance den Klassenerhalt frühzeitig zu schaffen. 

Hand aufs Herz, hatten Sie die A-Liga so erwartet, ist es ein Unterschied für ein B-Liga Spitzenteam. Was unterscheidet die beiden Ligen aus Ihrer Sicht?

Ich glaube, dass die Spitzenmannschaften der B-Liga auch in der A-Liga bestehen können. Aktuelles Beispiel aus der anderen Gruppe ist Lüchtringen und Bredenborn. Das Leistungsgefälle innerhalb der B-Liga ist größer. In der A-Liga wird auch schneller und körperbetonter gespielt.

Was waren aus Ihrer Sicht die Highlights in den absolvierten Spielen?

Highlight war sicherlich das 7:1 gegen Würgassen an einem Freitag unter Flutlicht und einer tollen Zuschauerkulisse. Letztendlich, ob Aufstiegs- oder Abstiegsrunde, wir hoffen, dass die Saison zu Ende gespielt werden kann und alle gesund bleiben. 

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