"Wir wissen um unsere Situation und wie wichtig dieses Spiel ist"

13. November 2021, 08:28 Uhr

Bei den vier überkreislichen Damenteams steht Sonntag die nächste Herausforderung auf dem Programm. Wir verschaffen euch den Spieltagsüberblick in den Ligen.

Frauen-Westfalenliga: SV Fortuna Freudenberg – SV Bökendorf (Sonntag, 14:30 Uhr)

Gegen SV Fortuna Freudenberg soll SV Bökendorf das gelingen, was den Gästen in den letzten fünf Spielen verwehrt blieb – die optimale Punkteausbeute. Während SV Fortuna Freudenberg nach dem 5:1 über VfL Bochum 1848 II mit breiter Brust antritt, musste sich SV Bökendorf zuletzt mit 0:3 geschlagen geben.

Gegenwärtig rangiert SV Fortuna Freudenberg auf Platz zehn, hat also noch die Möglichkeit, in der Tabelle weiter vorzurücken. Die Offensive der Heimmannschaft in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Bereits 43-mal schlugen die Angreiferinnen in dieser Spielzeit zu. In dieser Saison sammelte SV Fortuna Freudenberg bisher fünf Siege und kassierte sechs Niederlagen.

Im Tableau ist für SV Bökendorf mit dem zwölften Platz noch Luft nach oben. Die Bilanz von SV Bökendorf nach zehn Begegnungen setzt sich aus zwei Erfolgen, zwei Remis und sechs Pleiten zusammen.

Über 3,91 Treffer pro Spiel – diese Wahnsinnstorausbeute legt SV Fortuna Freudenberg vor. SV Bökendorf muss sich definitiv etwas einfallen lassen, um die Offensivabteilung von SV Fortuna Freudenberg zu stoppen. Die letzten drei Spiele alle verloren: SV Bökendorf braucht unbedingt wieder ein Erfolgserlebnis. Ob das gegen SV Fortuna Freudenberg gelingt, ist zu bezweifeln, siegte SV Fortuna Freudenberg immerhin dreimal in den letzten fünf Spielen.

Formal ist SV Bökendorf im Spiel gegen SV Fortuna Freudenberg nicht der Favorit. Dennoch rechnet sich SV Bökendorf Chancen auf den einen oder anderen Punkt aus.


"Freudenberg hat in den letzten beiden Spielen hohe Siege erzielt. Das wird der Mannschaft nochmal richtig Auftrieb geben. Zudem konnte sich der Gegner durch die sechs Punkte erstmal Luft verschaffen . Dazu kommt der Vorteil Kunstrasenplatz. Wir konnten diese Woche auf Kunstrasen trainieren und uns entsprechend darauf einstellen . Wir wissen um unsere Situation und wie wichtig dieses Spiel für uns ist. Deshalb werden auch alle alles geben. Wir wollen Punkte aus Freudenberg mitnehmen. Zum jetzigen Zeitpunkt steht uns nur Sara Brecker nicht zur Verfügung", so Vera Müller, Trainerin der Bökendorfer.

Frauen Landesliga Staffel 1: Phönix 95 Höxter – BV Werther (Sonntag, 13:00 Uhr)

Am kommenden Sonntag um 13:00 Uhr trifft Phönix 95 Höxter auf BV Werther. Während Phönix 95 Höxter nach dem 6:1 über Herforder SV Bor. Friedens. II mit breiter Brust antritt, musste sich BV Werther zuletzt mit 1:3 geschlagen geben.

Nach elf Spielen verbucht Phönix 95 Höxter drei Siege, zwei Unentschieden und sechs Niederlagen auf der Habenseite. Die letzten Auftritte waren mager. Aus den vergangenen fünf Spielen holte das Team von Coach Philipp Müller lediglich einmal die Optimalausbeute.

Der aktuelle Ertrag von BV Werther zusammengefasst: sechsmal die Maximalausbeute, ein Unentschieden und vier Niederlagen.

Die Hintermannschaft der Elf von Coach Jennifer Damkröger ist gewarnt, im Schnitt trifft die Offensivabteilung von Phönix 95 Höxter mehr als zweimal pro Spiel ins Schwarze. Beide Mannschaften bewegen sich derzeit in der unteren Hälfte der Tabelle. BV Werther belegt mit 19 Punkten den siebten Rang, während Phönix 95 Höxter mit acht Zählern weniger auf Platz zehn rangiert.

Mit BV Werther trifft Phönix 95 Höxter auf einen Gegner, der nicht im Vorbeigehen zu schlagen ist.


Philipp Müller, Coach von Phönix bemerkt. "Der Sieg gegen Herford war natürlich Mega wichtig.
Jetzt haben wir etwas Luft nach unten und können etwas freier aufspielen. Mit Werther kommt ein unbequemer Gegner. Gut organisiert. Gut gegen den Ball und gut im Umschaltspiel. Sie betrafen Fehler rigoros. Wir müssen also sehr konzentriert sein und dürfen uns keine Fehler erlauben. Wir wollen im Heimspiel wieder viel investieren mit hoher Intensität spielen und Vollgas geben. Es wird ein Spiel auf Augenhöhe, wo wieder mal Kleinigkeiten und Spielglück über den Ausgang des Spiels entscheiden werden.
 
Wir wollen die Mannschaft sein, die das Glück erzwingt und somit die Punkte in Höxter behalten. Es werden wieder einige fehlen. Doch es gibt auch was Positives. Jenny konnte wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Ob es schon für Sonntag reicht, wird das Abschlusstraining zeigen. Wir werden jedoch kein Risiko gehen."

Frauen Landesliga Staffel 1: SV Ottbergen-Bruchhausen – SV Germania Stirpe (Sonntag, 15:00 Uhr)

SV Ottbergen-Bruchhausen konnte in den letzten zwei Spielen nicht punkten. Mit SV Germania Stirpe kommt am Sonntag auch noch ein starker Gegner. Bei TuS Wadersloh gab es für SV Ottbergen-Bruchhausen am letzten Spieltag nichts zu holen. Am Ende stand eine 0:1-Niederlage. Letzte Woche siegte SV Germania Stirpe gegen SC Wiedenbrück mit 6:0. Damit liegt SV Germania Stirpe mit 20 Punkten jetzt im Tabellenmittelfeld.

Gegenwärtig rangiert SV Ottbergen-Bruchhausen auf Platz elf, hat also noch die Möglichkeit, in der Tabelle weiter vorzurücken. Der Angriff ist bei der Mannschaft von Coach Manuel Bohnert die Problemzone. Nur zehn Treffer erzielte das Heimteam bislang. In dieser Saison sammelte SV Ottbergen-Bruchhausen bisher drei Siege und kassierte acht Niederlagen.

Mehr als Platz fünf ist für SV Germania Stirpe gerade nicht drin. Die Offensive des Teams von Dominique Heinke in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Bereits 38-mal schlugen die Angreiferinnen in dieser Spielzeit zu. Zu den sechs Siegen und zwei Unentschieden gesellen sich bei Gast drei Pleiten. Die passable Form von SV Germania Stirpe belegen zehn Zähler aus den letzten fünf Begegnungen.

Gewarnt sollte vor allem die Hintermannschaft von SV Ottbergen-Bruchhausen sein: SV Germania Stirpe versenkt pro Spiel im Schnitt mehr als dreimal das Leder im gegnerischen Netz.

Gegen SV Germania Stirpe erwartet SV Ottbergen-Bruchhausen eine hohe Hürde.


Manuel Bohnert Trainer der Gastgeberinen formuliert. "Mit Stirpe wartet ein weiterer schwerer Gegner auf uns. Wenn wir aber weiter die gleiche Leistung wie letzte Woche bringen, werden wir uns auch früher oder später dafür belohnen.
Personell sind wir durch eine Erkältungswelle in dieser Woche arg beeinträchtigt. Wie der Kader für Sonntag aussieht, kann ich leider noch nicht genau sagen."

Frauen Bezirksliga Staffel 2: FC Donop-Voßheide II – SV Kollerbeck (Sonntag, 13:00 Uhr)

Am kommenden Sonntag um 13:00 Uhr trifft die Zweitvertretung von FC Donop-Voßheide auf SV Kollerbeck. Am vergangenen Sonntag ging FC Donop-Voßheide II leer aus – 1:4 gegen SJC Hövelriege. SV Kollerbeck gewann das letzte Spiel gegen VfB Schloß Holte mit 7:2 und belegt mit 16 Punkten den dritten Tabellenplatz.

Gegenwärtig rangiert FC Donop-Voßheide II auf Platz neun, hat also noch die Möglichkeit, in der Tabelle weiter vorzurücken. Ein ums andere Mal wurde die Abwehr der Heimmannschaft im bisherigen Saisonverlauf an ihre Grenzen gebracht. Die 37 kassierten Treffer sind der schlechteste Wert der Frauen Bezirksliga Staffel 2. In dieser Saison sammelte FC Donop-Voßheide II bisher zwei Siege und kassierte sieben Niederlagen.

Fünf Siege und ein Remis stehen zwei Pleiten in der Bilanz von SV Kollerbeck gegenüber.

Vor allem die Offensivabteilung des Gasts muss FC Donop-Voßheide II in den Griff kriegen. Im Schnitt trifft der Gegner mehr als zweimal pro Spiel.

Dieses Spiel wird für FC Donop-Voßheide II sicher keine leichte Aufgabe, da SV Kollerbeck zehn Punkte mehr aus den bisherigen Spielen sammelte.


SVK Trainer Patrick Oestreich berichtet. "Wir haben am Sonntag mit Donop-Voßheide einen vermeintlich leichteren Gegner vor der Brust. Aber diese vermeintlich leichten Spiele sind uns diese Saison schon ein paar Mal zum Verhängnis geworden. Gerade zuletzt in Hövelriege sahen wir nicht gut aus. Wir wollen aber in Donop zeigen, dass wir auch auswärts spielbestimmend sein können. Das geht natürlich nur mit der richtigen Einstellung und wenn wir den Gegner ernst nehmen. Ziel ist es auf jeden Fall drei Punkte mit nach Hause zu nehmen und unseren dritten Tabellenplatz zu verteidigen."

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